EU-weites Verkaufsverbot für das iPhone?

31. Oktober 2009

Apples iPhone 3GS ist wegen schwerer Konstruktionsmängel unter Beschuss geraten: Neben einer sich verfärbenden Rückseite der neuen Geräte – ein an sich noch harmloser Defekt – hätte es auch Berichte darüber gegeben, dass einige Geräte von Apple plötzlich explodiert seien, und bei manchen Geräten der Touchscreen splitterte.

Apple hat diese Mängel sofort mit der Begründung zurückgewiesen, sie wären auf unsachgemäße Handhabung zurückzuführen – nichtsdestotrotz beschäftigt sich jetzt aber auch die EU-Kommission mit den angeblichen Konstruktionsfehlern der neuen iPhones. Ein Verkaufsverbot in der EU sei denkbar, so die zuständige Kommissarin Meglena Kuneva, wenn das Risiko besteht, dass von den Geräten eine Gefährdung ausgeht. Besonders im Blickfeld der Untersuchungen liegt dabei der – beim iPhone nicht austauschbare – Akku, wegen der Explosionsgefahr.

Apple sieht weiterhin keine Konstruktionsfehler an den Geräten, und vom Ergebnis der Untersuchungen der EU-Kommission ist bislang noch nichts Weiteres bekannt – ein Verkaufsstopp im EU-Raum würde für Apple jedoch einen immensen Verlust bedeuten.

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