Happy Birthday UMTS

12. Februar 2009

5 Jahre UMTS in Deutschland
Am 12. Februar 2004 bot Vodafone als erster Anbieter hierzulande UMTS an. Dreieinhalb Jahre zuvor, im Jahr 2000, hat allein die UMTS-Lizenz jeden Mobilfunkbetreiber bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen jeweils etwa 8,3 Millarden Euro gekostet. Trotzdem hat der Netzausbau einige Zeit gedauert, so dass erst heute vor 5 Jahren die Vermarktung von UMTS in Deutschland begann.

384 KBit/s Bandbreite
Die Bandbreite von 384 KBit/s war 2004 zwar für das mobile Internet eine echte Revolution, im Gegensatz zum schon damals weit verbreiteten DSL aber vergleichsweise langsam. Vodafone bot damals eine PCMCIA Karte für Notebooks an. Weitere Endgeräte, wie etwa UMTS-fähige Handys, folgten etwas später. Den heutigen UMTS-Beschleuniger HSDPA gab es damals noch nicht und wegen der vergleichsweise horrenden Preise ließ die Verbreitung von UMTS weiter auf sich warten. 2004 war die Netzabdeckung fast ausschließlich in größeren Städten ab 50.000 Einwohnern akzeptabel.

Vom Businessnetz zum heutigen UMTS
Preislich attraktiv ist das mobile Surfen in Deutschland erst durch die verschiedenen Flatrate-Tarife geworden. Zu Beginn der UMTS-Ära wurde das Netz fast ausschließlich von Geschäftsleuten genutzt. Der Marktprofitierte nicht nur von den deutlich besseren Konditionen, sondern auch von neuen Geräten wie den Netbooks und natürlich auch von  der mittlerweile nahezu flächendeckenden Netzabdeckung.

In Zukunft deutlich schneller surfen
Was werden die nächsten 5 Jahre im Markt des mobilen Surfens bringen? UMTS wird weiter beschleunigt. Schlagworte wie HSOPA (High Speed OFDM Packet Access), Super 3G oder LTE (Long Term Evolution) werden bekannter werden und Surfgeschwindigkeiten von über 100 MBit/s Realität sein. Trotzdem dürften die Preise für Konsumenten weiter fallen und damit die UMTS-Nutzung bald genauso zur Normalität wie die Handynutzung werden.

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