Mobile Technologien
Bekannt wurde UMTS im Spätsommer 2000, als der Staat sechs UMTS-Lizenzen für zusammen fast 100 Milliarden DM versteigert hat. Eine große Verbreitung hat UMTS als Anwendung erst ein paar Jahre danach bekommen. UMTS ist der bekannteste Begriff im Zusammenhang mit mobilen Technologien. Es gibt jedoch weitere Techniken für das Surfen unterwegs:
UMTS Glossar
DSL
DSL ist die Abkürzung für Digital Subscript Line. Im umgangssprachlichen Gebrauch wird eine DSL Verbindung auch als „Breitband-Internet“ bezeichnet. Die Übertragungsraten beim DSL sind um ein Vielfaches höher als bei ISDN-Verbindungen. Die am stärksten verbreitete Variante dieser Technik nennt sich ADSL (Asynchrones DSL), bei dem die Download-Geschwindigkeit weit über der Upload-Geschwindigkeit liegt. Für normale Internetanschlüsse ist dies sehr praktikabel, weil beim Surfen in der Regel mehr Daten heruntergeladen als gesendet werden.
EDGE
EDGE ist die Abkürzung für Enhanced Data Rates for GSM Evolution und dient zur Erhöhung der Datenrate im GSM-Mobilfunknetz auf bis zu 220 Kbit/s.
GPRS
GPRS steht für General Packet Radio Service und gilt als erste Vorstufe zu UMTS. GPRS ist mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 115 Kbit/s schneller als der GSM Standard mit bis zu 9,6 Kbit/s aber deutlich langsamer als UMTS.
GSM
Abkürzung von Global System of Mobile Communication: Technologie für den Internetzugang via Mobilfunk. Auch als zweite Generation des Mobilfunks (2 G) bezeichnet. Die erste Generation (1 G) sind analoge Netze, 3 G ist UMTS.
Hotspots
Punkte, an denen WLAN also drahtloses Internet funktioniert. Man kann sich mit seinem Notebook bei einem WLAN-Hotspot einloggen und die Services des Internet nutzen. Hotels und Restaurants bieten diesen Service oft kostenlos für Ihre Gäste an. Häufig sind die Hotspots auch kostenpflichtig.
HSDPA
HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access und ist ein Mobilfunkstandard, mit dem die Download-Übertragung im UMTS-Netz beschleunigt wird. HSDPA schafft eine Datenübertragungsrate von theoretisch 14,4 Mbit/s. Vodafone vermarktetet HSDPA unter dem Begriff „UMTS-Broadband“.
HSUPA
HSUPA ist die Abkürzung für High Speed Uplink Packet Access und erweitert UMTS um die höhere Upload-Geschwindigkeit von theoretisch bis zu 5,8 Mbit/s.
ISDN
Abkürzung von Integrated Services Digital Network.
Modem
Abkürzung von MOdulator/DEModulator. Die Aufgabe eines Modems ist die Umwandlung vom Bitstrom des Computers in analoge Signale, welche damit über das Telefonnetz übertragen werden können.
Provider
Ein Provider ist ein Unternehmen, das (gegen Gebühren) den Zugang zum Internet ermöglicht.
SIM Card
SIM steht für Subscriber Identity Module Card.
UMTS
Abkürzung von Universal Mobile Telecommunications System. Internationales Mobilfunksystem der dritten Generation 3G (international IMT-2000 genannt), in dem alle terrestrischen und Satellitennetze integriert sind und welches das weltweite Telefonieren mit einem Gerät möglich macht. Der Standard gilt als Nachfolger der bisherigen Mobilfunkkommunikation über GSM. UMTS unterstützt leistungsfähige Multimediadienste wie die schnelle Sprach-, Daten-, Grafik- und Videoübertragung. UMTS bietet Übertragungsraten von bis zu 384 Kbit/s, je nach Ausbaustufe sogar bis zu 7,2 Mbit/s
UMTS-Traffic
Menge an Information, die via UMTS übertragen werden.
WLAN
Abkürzung für Wireless LAN (Local Area Network). WLAN ist ein drahtloses Netzwerk, das kabelloses Surfen ermöglicht. Man benötigt dazu eine spezielle WLAN Karte.
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