Die vielen Gesichter des iPhone

26. September 2009

Mit dem iPhone ist es Apple (wieder einmal) gelungen, die Welt zu revolutionieren. Das neue iPhone 3GS ist seit Kurzem im Handel erhältlich, über das 4G, das Nachfolgermodell des iPhone 3GS, gibt es schon eine Menge Gerüchte – aber bereits das erste iPhone setzte einen Maßstab, den andere Smartphones wohl kaum je erreichen werden. Intuitive, exzellente Bedienbarkeit, ausgefeilte Lösungen, Stabilität und – nicht zuletzt – der Sinn für höchste Ästhetik sind ohnehin das Markenzeichen von Apple – aber beim iPhone haben sich die Produktentwickler von Steve Jobs in allen Punkten auf jeden Fall selbst übertroffen.

Die größte Stärke des iPhone ist allerdings seine enorme Vielseitigkeit. Es gibt nichts auf einem Laptop, was man nicht auch am iPhone machen könnte – und in sehr vielen Fällen sogar einfacher, schneller und müheloser. Daneben gibt es noch eine Unzahl von pfiffigen, schlauen, ausgefeilten und beeindruckenden “Apps” – kleinen Programmen, die man sich über iTunes downloaden kann – um dem eigenen iPhone jede Fähigkeit zu verpassen, die einem nützlich ist. Die meisten Apps kosten im höchsten Fall gerade mal ein paar Euro, in der kurzen Zeit, seit das iPhone auf dem Markt ist, wurden von unzähligen Softwareentwicklern bereits weit über 20.000 Apps für alle möglichen (und unmöglichen) Zwecke bereitgestellt – Kompass, Taschenlampe, GPS, das iPhone als Stethoskop oder als Wasserwaage, Word und Excel, Buchhaltungsprogramme und E-Book-Reader. Ein Programm erlaubt es sogar, mit nur wenigen Tastendrucken einem Kunden eine Rechnung auszustellen, diese im gleichen Schritt zu verbuchen, zu archivieren und dem Kunden per Mail zuzusenden – und danach, ebenfalls automatisch, den Zahlungseingang zu bearbeiten oder eine Mahnung zu senden. Auf dem Laptop würde das alles etwa gut dreimal so lang dauern.

Ermöglicht wird diese Flexibilität und Handhabbarkeit einerseits durch ein ausgeklügeltes Betriebssystem, das es sehr einfach macht, Anwendungen für das iPhone zu erstellen, die hervorragende Bildschirmauflösung und die fortschrittliche Bildschirmtastatur, auf der man mit etwas Übung auch wirklich sehr schnell tippen kann – anders als bei den meisten Handys mit herkömmlicher Tastatur. Nicht zu vergessen natürlich, dass auf dem iPhone jede Anwendung sofort auf einen Tastendruck hin zur Verfügung steht – ohne erst lang geladen werden zu müssen. Viele Apps nutzen auch den Weg, mit dahinterliegenden Internetplattformen Daten auszutauschen, oder in einem automatisch angelegten Benutzeraccount im Internet zu speichern – damit bleibt die Anwendung klein und schnell. Ein breitbandiger, schneller und gut integrierter Internetzugang ist für das iPhone das Herzstück – erst durch ihn wird vieles überhaupt erst möglich und machbar.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fällt fast jedem iPhone-Nutzer auf, dass er immer öfter etwas schnell am iPhone erledigt – eine Mail schreibt, eine kurze Word- oder Excel-Datei erstellt, oder schnell einen Mailanhang als pdf durchliest – anstatt sich erst mühsam an den PC zu begeben. Und viele Dinge lassen sich so auch unterwegs schnell erledigen, da das iPhone ja immer zur Hand und mit einem Tipp auf den Bildschirm das jeweilige Programm sofort verfügbar ist. Genau dieser Effekt lag ja auch im Sinn der iPhone-Entwickler – von der Funktionalität her gesehen ist das iPhone genauso gut wie ein kleiner Laptop, nur sehr viel handlicher und schneller einsatzbereit – und überdies ja immer mit dabei. Manche Programme bringen darüber hinaus noch eine enorme Zeitersparnis und Vereinfachung bei manchen Tätigkeiten mit sich. Genauso, wie es Zukunftsforscher vor einigen Jahren schon vorhergesagt haben: Handy und Laptop werden irgendwann einmal zu einem einzigen Gerät verschmelzen, auf dem Anwendungen aus beiden Welten möglich sein werden, und das über die Handlichkeit eines Handys verfügen wird.

Und durch die unerschöpfliche Bandbreite an Anwendungsprogrammen wird das iPhone zudem für jeden seiner Besitzer ein ganz persönlicher, unverzichtbarer Begleiter, an den man sich schnell wie an einen Freund gewöhnt.

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