Zweiklassen-Gesellschaft bei Vodafone
24. November 2009In Spanien werden die Kunden von Vodafone für UMTS in zwei Klassen eingeteilt. Premiumkunden, können gegen einen Aufpreis – wie gewohnt – per Highspeed, über das UMTS-Mobilfunknetz im mobilen Internet surfen. Normale Kunden werden ohne Vorankündigung von Vodafone aus dem Netz geworfen, wenn das UMTS-Netz überlastet ist.
Premiumkunden werden bei Vodafone bevorzugt behandelt. Wer mehr bezahlt, erhält auch bessere Leistungen. Normale Kunden werden bei Überlastung des UMTS-Netzes einfach vom Netz getrennt und können sich – wenn überhaupt – nur noch über EDGE oder GPRS ins Internet einwählen. Durch die steigende Nachfrage an mobilen Datendiensten sind die Kapazitäten langsam aber sicher erschöpft, weshalb sich Vodafone für diesen Schritt entschieden hat. Noch ist von dieser Vorgehensweise “nur” Spanien betroffen. Aber wer weiß, ob und wann Vodafone auch eine Zweiklassen-Gesellschaft in Deutschland einführt.
Verbraucherschützer haben bereits auf bzw. gegen die Pläne von Vodafone reagiert. Allerdings wird der Verbraucherschutz gegen den Mobilfunkkonzern nur wenig ausrichten können. Bisher dürfen die Mobilfunkanbieter ihre Tarife und den Lieferumfang selbst bestimmen. Möglicherweise haben dann in Zukunft nur noch Premiumkunden Spaß am Surfen per UMTS.
Team
RSS Feed
Impressum